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Statements

Ilse Aigner

„Den Wert eines immateriellen Gutes erkennt man wahrscheinlich erst wirklich, wenn man ihn nicht besitzt.

Leslie Mandoki und seine Freunde Laszlo Bencker und Gabor Csupo haben einen essentiellen Wert in ihrer Heimat Ungarn vermisst: die Freiheit.

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Und das System, das dafür verantwortlich zeichnete war eine Diktatur und keine Demokratie, die wir hierzulande oft als Selbstverständlichkeit betrachten. Wie sehr die drei unter dem System und der Unfreiheit gelitten haben müssen, kann ich, die ich das große Glück hatte in Freiheit aufwachsen zu dürfen, mir eigentlich nur theoretisch vorstellen.

Was müsste alles passieren, dass ich meine geliebte Heimat verlasse? Sehr, sehr viel!

Wie stark muss der Leidensdruck gewesen sein, der die drei zu der Flucht vor 35 Jahren drängte? Sehr, sehr stark!

Wie viel Mut mussten sie aufbringen, um durch einen acht Kilometer langen, engen, dunklen Eisenbahntunnel zu flüchten – ohne Gewissheit, das andere Ende des Tunnels lebend zu erreichen. Sehr, sehr viel!

Ich bin sehr stolz darauf, heute eine „Soulsister“ von Leslie Mandoki sein zu dürfen. Ich freue mich, dass er mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden hat am Starnberger See. Und ich freue mich, dass ich ihn als frei gewählte Abgeordnete in einer parlamentarischen Demokratie vertreten darf.

Alles Gute!!!!“

Till Brönner

Leslie Mandoki muss man als Musikverrückten bezeichnen, das ist ein Kompliment und wenn ich das sage, dann ist das eigentlich so, als ob ich über mich selbst reden würde, und über so viele andere große Künstler, die ich kenne…

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…denen Musik das allerwichtigste im Leben ist und die kapiert haben, dass Musik einem so viel schenkt, wie fast nichts anderes auf der Welt. Die sich nicht mit dem alltäglichen zufrieden geben und zu wissen, dass es da immer noch etwas gibt, was noch ein bisschen besser ist und dafür wirklich Opfer bringen und dafür nicht auf das gucken was man zurück bekommt, weil die Musik sowieso immer sehr, sehr großzügig mit einem umgeht, das ist Leslie.

Es ist eigentlich kein Wunder, das über all die vielen Jahre, Künstler aus allen Sparten, aus allen Generationen immer wieder gern mit Leslie gearbeitet haben und es aktuell einfach immer noch genauso gerne tun.

Das Interessante und sicherlich das Unvergleichliche dabei ist die persönliche Geschichte , die Historie hinter Leslie Mandoki, aus einem Land nach Deutschland gekommen zu sein, in dem es nicht so einfach war seiner, wie auch immer gearteten Freiheitsliebe Ausdruck zu verleihen, ganz im Gegenteil, grad in den Ländern des Ostblocks war Musik oft das einzige Mittel um auf eine Art zu protestieren und sein Herz doch so zu pflegen, wie man das zum Beispiel in Deutschland hat machen können. Diese Strapazen auf sich zu nehmen von langer Hand, mit der Intelligenz die ihm gegeben ist, zu planen, was es bedeutet aus einem Land zu fliehen unter Allerhöchster Lebensgefahr, die Chancen standen wahrscheinlich von Paar 90 zu 2% würde ich sagen, dass er das nicht überleben würde. Ich habe da große, große Bewunderung und großen Respekt für übrig, das Menschen die eine Vision haben, die sagen ich möchte, wie es Leslie damals gesagt hat „ Ich möchte mit Al di Meola spielen“, komme was wolle, solche Strapazen auf sich nehmen und auch mit einkalkulieren, dass sie nicht nur nicht mit Al di Meola spielen, sondern wahrscheinlich durch diesen Tunnel gar nicht erst durchkommen und danach erschossen werden. Ich glaube wer sowas erlebt hat, der geht nochmal ganz anders mit Musik und den Möglichkeiten um, die es hier in Deutschland gibt, denn wir Deutschen neigen dazu eigentlich immer alles zu kritisieren, wir haben eine Begabung gerade zu uns selbst zu kritisieren und uns immer in Frage zu stellen, was sicherlich auch einen Teilerfolg ermöglicht, weil wir so gewissenhaft sind, aber manchmal vergisst man darüber dankbar zu sein, und das Leslie, der eine Ikone auf seinem Gebiet ist zu diesem Zeitpunkt sagt ,ich halte jetzt mal Inne und ich muss einfach mal Danke sagen, denn ganz alleine habe ich es auch nicht geschafft, denn es waren ja diese ganzen Musiker die ihn immer wieder inspiriert haben, das ist wunderbar und ich selber der Leslie noch gar nicht so wahnsinnig lange kennt, aber natürlich als Musiker kennt und verehrt, bin sehr, sehr Stolz ,dass wir auf diese Art und Weise miteinander verbunden sind.

Jack Bruce, Steve Lukather, Jan Andersen

Jack Bruce:

„Leslie is a really warm person, but I think his great talent is the vision that he has when he’s writing the songs, coming up with ideas. He actually can hear who’s going to be doing what, how it’s gonna be realised. That’s a great talent to have. The one who comes to my mind, the greatest person who had that kind of talent was Duke Ellington that I can think of. “

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Steve Lukather:

„Leslie is like the Hungarian Quincy Jones. I mean, as far as they are pop songs, but then there is the jazz-sensibility and improvisational sensibility that I’ve never heard before. He’s become a very close friend of mine and I want to work with him – anytime he wants me to play, I’m there! “

Ian Anderson:

„Leslie is the master-chef in the kitchen, mixing all these spices mystical musical influences together. The performance is what Leslie is looking for I guess. He is the mastermind and we just turn up for work. And it was good doing it. It was nice – being with those other guys. “

Veronica Ferres

Leslie Mandoki hat sich mir immer als sehr zuverlässiger, loyaler Freund gezeigt, dem Werte, Moral und Aufrichtigkeit sehr viel bedeuten.

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Ich habe großen Respekt für den Mut, dass er vor 35 Jahren diesen Schritt gegangen ist und musste bei folgendem Gedicht (aus dem 19. Jahrhundert) des ungarischen Dichters Sandor Petöfi an ihn denken:

„Freiheit und Liebe

sind all mein Streben!

Für meine Liebe

könnt ` ich das Leben,

doch für die Freiheit

die Liebe selbst geben.“

Es freut mich unwahrscheinlich, dass er zu Gunsten der Freiheit nicht auf die Liebe verzichten musste und eine so wunderbare Familie, faszinierende Kinder und treue Freunde um sich weiß.

David Garrett

„Leslie ist ein großartiger Musiker und, wie ich finde, von vielen Leuten eigentlich unterschätzt. Also das was ich bisher mit ihm zusammen gemacht habe, hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.

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Es und war auch immer eine große Herausforderung. Es ist mir eine Freude mit ihm zusammen zu arbeiten.

Für mich ist er auch jemand, der in den letzten 35 Jahren, etwas ganz großes geschafft hat. Er ist aus seiner Heimat geflohen, nach Deutschland gekommen und hat dort eigentlich auch so den ‚American Dream‘ verwirklicht – aber auch international, da er mit tollen Künstlern zusammen gearbeitet hat.

Es ist eine ganz große Geschichte, die er in den letzten 35 Jahren aufgezogen hat.

Ich bin froh, sein Freund zu sein.

Ich freue mich aber nicht nur mit ihm befreundet zu sein, sondern auch Projekte mit ihm zusammen zu machen.

Für mich ist Leslie Mandoki ein ganz Großer.“

Udo Lindenberg

Leslie wollte raus aus Ungarn, denn dort war totaler Knast und das war echt ein hartes Ding.

Durch eine acht Kilometer lange tödliche Eisenbahnkatakombe ging mein Freund Leslie seinen radikalen Weg für die Freiheit. Am Ende des Tunnels war das Licht.

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Unter Einsatz seines Lebens kam er dann nach München, wo wir uns trafen, zu der Zeit waren wir fast noch Teenager. Es war der Beginn einer wundervollen Freundschaft und einer tollen künstlerischen Zusammenarbeit, die bis heute anhält.

Wir haben uns damals schon schnell angefreundet und für uns gedacht, wir sind froh, dass wir ihn haben.

Leslie Mandoki ist ein froher und exzellenter Musiker ein unheimlicher Pusher.

Bei seiner Band Soulmates bin ich ja auch öfters dabei, da ist mal John von Supertramp dabei, Bobby von Toto und erst neulich Robin Gibb. Das ist schon erstaunlich, was Leslie da zusammenbringt an Weltmeistern und was er noch alles zusätzlich leistet mit seinen Soundtracks.

Also Leslie – geil, dass wir dich haben und gut, dass du damals heil durch den Tunnel gekommen bist.

Dein Freund Udo

Peter Maffay

Das Projekt von Leslie ist sehr, sehr gut gecoached und das ist eine ganz herausragende Eigenschaft von Leslie, dass er viele Menschen zusammenführen kann und diese Menschen in einem Projekt bindet, und daraus etwas Schönes gestaltet.

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„Leslie und ich sind nicht nur direkte Nachbarn, sondern er ist auch ein langjähriger Freund von mir.

Volles Risiko – vor 35 Jahren aus der Diktatur nach Deutschland zu fliehen und und hier seinen Platz in der Musik Szene zu erspielen, zeigt Leslies Mut und besondere Willenskraft, an seinen Träumen festzuhalten und diese auch zu verwirklichen.

Da nicht nur unsere Väter die gleiche Sprache gesprochen haben, sondern auch Leslie und ich musikalisch oft die gleiche Sprache sprechen, ist es für mich immer wieder eine ganz besondere Freude mit ihm zusammen Musik zu machen und vor allem zu seinen Soulmates zu gehören.“

Regine Sixt

„Die Freundschaft mit Leslie Mandoki ist mir besonders wertvoll, weil ich an ihm seinen besonderen Mut und seinen absoluten Willen, Dinge anzupacken und sie auch umzusetzen, bewundere.

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So handelt er auch mit der letzten Konsequenz mit der Handhabung seiner Freunde – ich kann mich auf ihn verlassen, auch wenn die Sterne nicht so hell scheinen würden. Natürlich ist er ein Musiker der besonderen Art und ich bin stolz darauf, dass er die Musik für den Sixt Corporate Film und für meine Regine Sixt Kinderhilfe geschrieben hat und wir somit sein Musikerlebnis in 100 Sixt Länder hinaustragen können.”

Edmund Stoiber

Lieber Leslie,
Wer in Unfreiheit lebt, träumt von der Freiheit und wird diesen Traum auch nicht vergessen, wenn er sich erfüllt hat. Wer die Freiheit hat, weiß sie manchmal nicht zu schätzen.

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Diese Worte vom Bürgerrechtler Joachim Gauck gesprochen, passen zu Deinem Leben. Wer Deine Einstellung zur Freiheit, die Du so sehr lebst, kennt, der ahnt, dass Du die Diktatur kennst, dass Du die Unfreiheit erlebt hast. Millionen von Menschen aus den früheren kommunistischen Staaten in Europa sind heute die Garanten unserer Freiheit.

Wer eine solch lebensbedrohende Flucht wie Du zur Freiheit machen musste, weiß, was er verliert, wenn man die Freiheit nicht verteidigt. Ohne Ortskenntnis durch den schwierigen Karawanken-Tunnel zu fliehen, ist die Herausforderung des Schicksals und die hast Du bestanden!

Suzanne von Borsody

Manchmal trifft man im Leben auf Menschen die man kennt. Menschen, vor denen man steht und die man, wie einen endlich wiedergefundenen Freund, einfach in die Arme schließt.

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Nicht weil sie berühmt sind, nicht weil man sie schon irgendwann, irgendwo einmal gesehen hat oder viel von Ihnen gehört hat. Man steht vor Ihnen und man weiß, „dich kenne ich.”

Ganz automatisch, ganz natürlich, umarmt man sich und freut sich das der Andere da ist.

Die Mundwinkel gehen nach oben und es braucht keine Worte, weil das Herz ein Lied singt. In Harmonie mit dem Gegenüber: “Endlich kann ich wieder einen Freund willkommen heißen.”

Leslie Mandoki ist so ein Mensch für mich. Ihn meinen Freund nennen zu dürfen, macht mich froh!

Ich glaube an die internationale Sprache die da Geht: “Umhumm “(In inneres Zunicken) und “Nnnennee” (Ein inneres Schütteln) Das Bauchgefühl von Zuneigung oder Ablehnung. Innerhalb von drei Sekunden weiß man es.”Umhummm”

Leslie ist ein Mensch in dem es singt, in vielen Tonlagen und Arten. Hilfsbereit, fröhlich, vorurteilfrei, offen, vielseitig, hoffnungsfroh, tatkräftig, großzügig, gastfreundlich, humorvoll und klug. Ein kultivierter Mensch der ohne Sie nicht leben könnte.

Er “legt Wert auf gute Gesellschaft, auch wenn er alleine ist.” Er ist “sich selbst treu und übernimmt Verantwortung für alles was er tut und nicht tut.” Er weiß aus Erfahrung dass „wer schnell gibt, doppelt gibt.” “Das die Wahrheit zwar manchmal untergeht, aber nicht ertrinkt.”

“Das man sich nicht auf den Zufall verlassen darf, ihm aber Brücken bauen muss.” Und dass “kein Weg lang ist, wenn man ihn mit einem Freund zusammen geht.” (ungarische Sprichworte)

Dass Leslie Mandoki nun seit 35 Jahren in Deutschland lebt, wirkt und dieses Land liebt, ist nicht nur ein Glück für mich…

Fragen sie all seine Freunde, seine Weggefährten. Sie werden es bestätigen. “Wir haben die Freiheit ersehnt, sie hat uns angeschaut, wir sind aufgebrochen, und sie hat uns nicht im Stich gelassen.” Dieser Satz des protestantischen Pfarrers Joachim Gauck, trifft auch auf Leslie Mandoki zu. Musik ist die einfachste internationale Sprache.

Auch die hat ihn mit uns verbunden.

Sie schlägt Wurzeln in die Herzen die aufhorchen und zuhören wollen.

Sie macht uns zu “Soulmates” auf diesem großen Erdenrund.

Wie Theodor Heuss schon sagte:

“Mit Politik kann man keine Kultur machen,

aber vielleicht kann man mit Kultur Politik machen.”

Mit großem Dank an mein deutsches Heimatland, dass es ihn auch in die Arme geschlossen hat, verbleibe ich Ihre

Suzanne von Borsody